Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Anschreiben, über Arbeitssuche sprechen, über die eigene Person sprechen
2. Aufgaben
2.5. Die 10 fatalsten Fehler im Vorstellungsgespräch
Lesen Sie
Die 10 fatalsten Fehler im Vorstellungsgespräch und versuchen Sie die
jeweiligen Absätze richtig zu betiteln. Die unbekannten Wörter suchen Sie im
Wörterbuch. Testen Sie sich in der Übung Fehler-L10.
Bei einem Vorstellungsgespräch geht es darum, sich selbst kompetent zu verkaufen und den guten Eindruck aus den Bewerbungsunterlagen zu unterstreichen. Folgende Fehler sollten in einem Vorstellungsgespräch unbedingt vermieden werden, da sie schnell das "Aus" bedeuten können.
Desinteresse
Lügen und Verheimlichungen
Mangelnde Vorbereitung
Schlechtes „Selbstmarketing“
Überheblichkeit
Übertriebene Forderungen
Ungünstiger erster Eindruck
Ungünstiger letzter Eindruck
Unpünktlichkeit
Unvorteilhaftes Erscheinungsbild
Wer sich schon zum Vorstellungstermin verspätet, wirkt unzuverlässig und „verplant“.
Die meisten Arbeitgeber haben dafür nur in äußerst schwerwiegenden und
unvermeidbaren Fällen Verständnis.
Schlechte Karten hat auch, wer bereits im Vorfeld unfreundlich im Sekretariat auftritt oder bei der Begrüßung des Arbeitgebers gereizt oder zu salopp reagiert. Denn der erste Eindruck lässt sich meist nicht mehr revidieren.
Wichtig bei der Wahl des Outfits ist es vor allem, den „Dresscode“ des potenziellen Arbeitgebers zu berücksichtigen und beispielsweise in einem eher konservativen Unternehmen nicht zu lässig gekleidet zu erscheinen. Aber auch die Einhaltung von allgemeinen Umgangsformen gehört dazu (z. B. Höflichkeit, Smalltalk).
Die meisten Arbeitgeber erwarten auch, dass ein Bewerber seine Bewerbungsunterlagen und Schreibutensilien für wichtige Notizen zum Vorstellungstermin mitbringt. Beispielsweise auch ein während des Gesprächs klingelndes Handy vermittelt einen ignoranten Eindruck.
Zu einer guten Vorbereitung gehört es zudem, sich im Vorfeld umfangreich über das Unternehmen und die Stellenanforderungen zu informieren. Wer auf diesbezügliche Fragen nicht antworten kann oder keine klare Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat, wirkt oberflächlich und unmotiviert.
Ein absolutes No-Go für Arbeitgeber sind Bewerber, die wichtige Details bezüglich Beschäftigungs- und Ausbildungsdaten, Qualifikationen oder Nebentätigkeiten verschweigen oder Lücken im Lebenslauf beschönigen – und somit ein potenzielles Risiko für das Unternehmen darstellen.
Prahlerei mit früheren Leistungen, Arroganz, Respektlosigkeit, Unaufmerksamkeit und negative Aussagen über frühere Arbeitgeber sollten ebenfalls tabu sein. Denn sie zeigen dem neuen Arbeitgeber, dass der Bewerber beispielsweise nur wenig teamfähig ist.
Arbeitgeber schätzen es allerdings auch nicht, wenn der Bewerber keine Fragen stellt, sich absichtlich „klein“ macht und nur ungenaue, unstrukturierte, zu allgemein gehaltene oder irrelevante Antworten gibt. Betreiben Sie effektives Selbstmarketing und setzen Sie sich ins richtige Licht.
Solche Ansprüche signalisieren dem Arbeitgeber, dass der Bewerber vordergründig an seiner Existenzsicherung interessiert und nur wenig leistungsbereit ist. Dazu gehören zum Beispiel hohe Gehaltswünsche, aber auch kleinkarierte Detailforderungen (z. B. Spesenabrechnung, Firmenwagen).
Einige Bewerber verderben sich auch ihren guten Eindruck, indem sie am Gesprächsende den Arbeitgeber zu einer Entscheidung drängen oder vergessen, sich für das Gespräch zu bedanken.
Quelle: http://arbeits-abc.de/10-fatale-fehler-im-vorstellungsgespraech/