EDV-Kenntnisse im Berufsleben


EDV-Kenntnisse werden mittlerweile bei fast jedem Arbeitsplatz vorausgesetzt. In vielen Stellenanzeigen heißt es: „Mitarbeiter/-in mit guten EDV-Kenntnissen gesucht“. Doch was „gut“ bedeutet, ist nicht ganz klar. Denn für EDV-Kenntnisse gibt es kein einheitliches Bewertungssystem wie etwa für Sprachkenntnisse.

Zwar muss man nicht in jedem Beruf programmieren können, aber in nahezu allen Branchen wird gefordert, dass man mit  E-Mail-Programmen umgehen kann.

Viele Firmen setzen daneben die Anwendung von Standardprogrammen wie Word, Excel und Powerpoint und den versierten (zběhlý) Umgang mit dem Internet voraus. Oftmals wird außerdem die schnelle Einarbeitung in die eigene Firmensoftware erwartet.

Bekanntlich kann man Programme in unterschiedlichem Maße beherrschen: Wer mit einer Textverarbeitung einen Text schreiben, formatieren, speichern und drucken kann, besitzt bestenfalls Grundkenntnisse. Über „gute Kenntnisse“ verfügt man, wenn man darüber hinaus z. B. Formulare erstellen kann.

Um seine EDV-Kenntnisse zu verbessern, hat man mehrere Möglichkeiten: Bei speziellen Fragen lohnt es, im Internet zu recherchieren. Hilfe findet man auf den Seiten der Softwarehersteller, aber auch in Nutzerforen oder Anleitungsvideos. Möchte man seine EDV-Kompetenz systematisch erweitern, so sollte man spezielle Kurse, z. B. an einer Volkshochschule besuchen. Dort kann man oft auch ein Zertifikat erwerben, mit dem man seine Kompetenz nachweisen kann.

Quelle: Im Beruf neu B1+/B2, Kursbuch, S. 44/D2a

Naposledy změněno: středa, 28. července 2021, 12.16