Wie arbeitet ein Solarkraftwerk?

Ein Sonnenwärmekraftwerk nutzt die Strahlung der Sonne, um elektrische Energie zu erzeugen. Große Parabolspiegel konzentrieren die Sonnenstrahlen auf einen Kollektor in Form einer langen Röhre. Der Kollektor schluckt das Sonnenlicht. In der Röhre ist Wasser. Das Wasser erhitzt sich, verdampft und treibt über eine Turbine einen Generator an.

So entsteht Solarstrom. Sonnenwärmekraftwerke findet man da, wo die Sonne das ganze Jahr über scheint.

In einem Solarturmkraftwerk ist der Kollektor eine Glaskugel, die nach innen gewölbt ist. Die Glaskugel befindet sich in der Spitze eines Turms. Rund um den Turm stehen mehrere hundert Spiegel. Alle Spiegel sind auf die Glaskugel ausgerichtet. In der Glaskugel konzentriert sich die Energie. Im Inneren des Kollektors werden Temperaturen von 1.000 Grad und mehr erzielt. Der Turm ist zwischen 90 und 130 Meter hoch. Die große Höhe ist wichtig, damit die Spiegel flach ausgerichtet werden können, also steil nach oben strahlen. Der Vorteil der Anlage ist, dass sich die Spiegel nicht gegenseitig verschatten, also nicht das Licht wegnehmen.

Die Vorteile von Solarkraftwerken:

Sonnenenergie ist im Gegensatz zu Erdöl oder Erdgas immer verfügbar. Die Produktion von Solarenergie erzeugt keine Treibhausgase und belastet die Umwelt und das Klima nicht.

Die Nachteile von Solarkraftwerken:

Je mehr Licht die Kollektoren oder die Solarzellen aufnehmen können, desto höher ist die Leistung. Der größte Nachteil eines Solarkraftwerks ist die Abhängigkeit von der geografischen Lage, vom Wetter und von der Jahreszeit.

Quelle: https://www.goethe.de/resources/files/pdf186/clil_sff_2019_wie-arbeitet-ein-solarkraftwerk.pdf


Naposledy změněno: středa, 18. srpna 2021, 19.11