GEO – Aktivita 5

Aktivität Nr.5: Bauernregeln überprüfen

 Aufgabe 1: Lese den Text und markiere die unbekannten Wörter.

"Bauernregeln"

Wettervorhersage mitten aus der Natur                           

Die ersten Wetterregeln sind schon mehr als 2000 Jahre alt. Obwohl die Menschen damals keine modernen Messgeräte hatten, konnten sie das Wetter ziemlich gut vorhersagen. Sie beobachteten einfach ganz genau den Himmel, die Pflanzen oder das Verhalten der Tiere.

Da die meisten Menschen damals weder lesen noch schreiben konnten, reimten sie sich das Wetter zu recht. Denn so konnten sie sich die Wetterregeln viel besser merken.

 Eine der ältesten Wetterregeln heißt: "Abendrot- Gutwetterbot, Morgenrot - Schlechtwetter droht."

Aber stimmen denn überhaupt so alte Bauernregeln? Tatsächlich haben Meteorologen, so heißen Wetterforscher, mit ihren modernen Computerprogrammen herausgefunden, dass viele dieser alten Regeln wahr sind.

 Zum Beispiel diese:

„Wenn Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen. Fliegen sie bis in die Höh´n, bleibt das Wetter noch recht schön!"

Erklärung: Allerdings können Schwalben das Wetter weder riechen noch fühlen. Sie haben einfach Hunger auf Fliegen. Hungrige Schwalben schnappen sich Fliegen aus der Luft. Wird die Luft aber feuchter und der Wind stärker, wird den Insekten mit ihren empfindlichen Flügeln ungemütlich und sie fliegen niedriger. Und die Schwalben düsen hinterher. Fliegen sind also die eigentlichen Wetteranzeiger.

 

 Aufgabe 2: Hier gibt es ein Paar Beispiele von deutschen Bauernregeln für das ganze Jahr. Vielleicht kennst du einige bereits:

                  

Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht im ganzen Jahr.

 

Wenn's im Februar nicht schneit, kommt die Kält zur Osterzeit.

 

Wenn im März viel Winde weh'n, wird's im Mai dann warm und schön.

 

Hat der April mehr Regen als Sonnenschein, so wird's im Juni trocken sein.

 

Grünen die Eichen vor dem Mai, zeigt's, dass der Sommer fruchtbar sei.

 

Wenn kalt und naß der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.

 

Wenn die Schwalben Ende Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen.

 

Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn.

 

September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.

 

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.

 

Bringt November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.

 

Donnert's im Dezember gar, folgt viel Wind im nächsten Jahr.

 

 

 

 Aufgabe 3: Kennst du auch einige Bauernregeln, die man in der Tschechischen Republik benutzt?

                  Diskutiere in der Gruppe, schreibe und erkläre einige davon.

 

např. Březen -  za kamna vlezem, duben – ještě tam budem.

        Medardova kápě, 40 dní kape.

 

        Na hromnice.………………………………………………………

 

        Sv. Martin…………………………………………………………

 

        Svatá Anna………………………………………………………..

 

 

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…………………………………………………………………………………………………………….

 

                                                   

 z  p  zz

 Quelle: eigene Quelle

 

Methodische Hinweise:

Ziel: Es wird das Leseverstehen geübt, die Naturverbundenheit geprüft. Es werden zwischenkulturelle Ähnlichkeiten ( D x Tsch.) gesucht und erklärt. Es werden die Besonderheiten der „Volkssprache“ und die unbekannten Wörter erklärt. Man könnte auch mit der Visualisierung arbeiten.

Zeitdauer: 30 Minuten

Zielgruppe: Grundschule, Mittelschule (Partnerarbeit, Gruppenarbeit)

Abbildungen Quelle: eigene Quelle (Mgr. Salcmanová)

 

 

 

Vokabelnerklärung:

Die Bauernregeln - pranostiky

vorhersagen - předpovídat

der Himmel   - nebe

das Verhalten   - chování

reimen  - rýmovat

weder – noch (weder lesen noch schreiben) – ani- ani (ani číst, ani psát)

 

Aufgabe 3: LÖSUNG (weitere Beispiele):

Na Hromnice o den více.

Svatá Anna, chladna z rána.

Únor bílý, pole sílí.

Svatá Lucie, noci upije a dne nepřidá.

Na svatou Kateřinu zalezeme pod peřinu.

Na svatého Mikuláše už je zima celá naše.

Když v lednu prší a málo sněží, z polí, luk a zahrad se málo těží.

Na Hromnice musí skřivan vrznout, i kdyby měl zmrznout.

Březnové slunce má krátké ruce. Na svatého Řehoře čáp letí přes moře, žába hubu otevře a blázen sedlák, který neoře.

Studený máj, v stodole ráj.

Ozývá-li se v květnu často hrom, potom v červnu sotva kdy mrholí.

Pankrác, Servác, Bonifác, ledoví bratři, přinesou chladna jak se patří.

Když je vlhko v září, v lesích se houbám daří.

Když Kateřina klouže, potom Mikuláš přeskakuje louže.

Zelené Vánoce - bílé Velikonoce.