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BIO – Aktivita 10
Aktivität Nr.10: Essig- Ei – Experiment (Projektunterricht)
Aufgabe 1: Das Essig-Ei - Experiment
Die Schüler erkennen, dass Säure die Zähne angreift und diese durch regelmäßiges Zähneputzen geschützt werden können.
a) Material
- · 1 fluoridhaltige Zahncreme (z.B. Elmex-Gelée)
- klarer Essig
- · 1 Ei
- · 1 Stück Klarsichtfolie
- · 1 Becherglas (durchsichtiges Wasserglas)
b) Durchführung
Das Ei zur Hälfte dick mit Zahncreme bestreichen und vorsichtig in das Stück Klarsichtfolie wickeln. Dieses „Paket“ mindestens 2-3 Tage aufbewahren, damit das Zahncreme gut einwirken kann. Nach der Einwirkzeit die Zahncreme-Schicht vorsichtig abspülen. Nun das Ei in das mit Essig befüllte Becherglas geben. 1 bis 2 Tage stehen lassen und beobachten.
c) Beobachtung
Nachdem das Ei in das mit Essig gefüllte Glas gelegt wurde, bilden sich nach kurzer Zeit viele kleine Bläschen an der unbehandelten Schale. An der zuvor mit Zahncreme eingestrichenen Seite sind nur wenige Bläschen zu sehen. Nach einem Tag ist die Schale an der unbehandelten Stelle verschwunden und wird hier nur noch durch das Ei- Häutchen zusammengehalten. An der behandelten Seite ist die Schale noch vorhanden.
Abbildung 1: Ei mit Zahnpasta behandeln Abbildung 2: Auflösung der Schale
So markieren wir die Grenze zwischen der mit einer Eingelegt in ein mit Haushaltsessig gefülltes
Zahnpastabehandelten und der unbehandelten Fläche Glas, bilden sich auf der unbehandelten Fläche
Gasbläschen und zeigen die beginnende
Auflösung der Schale

Quelle: beide eigene Quelle
Abbildung 3: fluoridhaltige Zahncreme
Quelle: eigene Quelle
d) Erklärung
Die Eierschale enthält Kalziumcarbonat, das auch in unseren Zähnen enthalten ist. Die Säure im Essig greift nun die Eierschale an, es bilden sich kleine Bläschen an der unbehandelten Eierschale. Bei den Bläschen handelt es sich um Kohlenstoffdioxid, das aus der Kalkschale freigesetzt wird. Hier beginnt sich die Eierschale aufzulösen. Das, im Zahncreme enthaltene, Fluorid dringt in die Eierschale ein und lagert sich zwischen die Kalkteilchen ein. So wird die Schale geschützt und kann somit von der Säure des Essigs nicht mehr angegriffen werden. Es findet eine geringe Zersetzung statt, deshalb sieht man auch kaum Bläschen.
e) Zusammenfassung:
Im Unterrichtsgespräch darauf hinweisen, dass die Zähne durch die Nahrungsaufnahme täglich Säuren (z.B. in Orangensaft, in vielen Fertigprodukten als Konservierungsstoff Zitronensäure) ausgesetzt sind (bemerkbar an dem rauen Gefühl wenn man mit der Zunge über die Zähne fährt, z. B. nach dem Genuss von Cola). Für die Bildung von Karies hauptsächlich verantwortlich ist die Säure, die Bakterien als Stoffwechselprodukt aus der Zersetzung von Zucker bilden. Die Zähne müssen also wie das Ei geschützt werden. Am besten mit fluoridhaltiger Zahncreme (dadurch wird der Zahnschmelz gefestigt), damit die Bakterien entfernt werden.
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Methodische Hinweise: Ziel: Experiment- Demonstration, Interdisziplinäre (Chemie + Biologie) Verbindung und Visualisierung. Didaktisierung des Themas: Mundhygiene und Zähneputzen. Es wird demonstriert, was mit nicht gepflegten Zähnen etwa passieren könnte. Zielgruppe: Grundschule (Projektunterricht) Zeitdauer: Experiment dauert 1-2 Tage um ein deutlicheres Ergebnis zu bekommen. Vorbereitung: Ei, Essig, Glas, Zahnpasta, Zahbürste Quelle: http://www.kids-and-science.de/ Abbildung Quelle: eigene Quelle (Mgr.Salcmanová)
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Vokabelnerklärung:
Der Essig - ocet
Die Säure - kyselina
angreifen - napadnout
Die Klarsichtfolie - průhledná potravinová fólie
aufbewahren - uchovat
einwirken lassen - nechat působit
die Bläschen - bublinky, puchýřky
unbehandelt - neošetřený
wickeln - zabalit
ist vorhanden - existuje
die Eierschale – skořápka vajíčka
das Stoffwechselprodukt - produkt látkové výměny
die Zersetzung - rozpad, rozklad
verantwortlich - zodpovědný
ausgesetzt sein – být vystaven